Presserklärung zur Corona-Impfproblematik

Presserklärung zur Corona-Impfproblematik

Es sei absolut verständlich, dass der Ende Dezember 2020 zugelassene Impfstoff in der Europäischen Union und in Deutschland nach 3 Wochen nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen könne. Ein großer Erfolg sei es, dass mobile Impfteams schon in Alten- und Pflegeheimen bereits die dort wohnenden Menschen und das Pflegepersonal impfen konnten.

Unverständlich sei es aber, dass die zuhause lebenden über 80 jährigen Menschen in ein zentrales Impfzentrum nach Kassel fahren müssten, um sich dort impfen zu lassen.

Gille fordert den Kreisausschuss des Schwalm-Eder-Kreises, insbesondere Landrat Winfried Becker und 1. Kreisbeigeordneten Jürgen Kaufmann auf, dezentrale Impfzentren in Fritzlar, Homberg, Melsungen und Schwalmstadt als Übergangsmöglichkeit für den genannten Personenkreis einzurichten. Dort könnten ohne weiteres mobile Impfteams die über 80 Jährigen impfen, je nachdem wieviel Impfstoff zur Verfügung stehe. Die Terminkoordinierung könne ohne großen bürokratischen Aufwand unter Beteiligung ehrenamtlicher HelferInnen über die jeweiligen Stadtverwaltungen erfolgen. Endlose Warteschleifen oder die Anmeldung per Internet würden entfallen.

Martin Gille